ساختمان وزارت محيط زيست آلمان هامبورگ
Dämmen und natürlich Lüften – ein Widerspruch? Die Fassade der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt in Hamburg
Text und Fotos: Frank Kaltenbach
Die Anforderungen an zeitgemäße Glasfassaden klingen einfach: Bei einer möglichst großen verglasten Fläche soll viel Tageslicht in die Räume gelangen und ein großzügiger Ausblick gewährleistet sein. Hochdämmende Glasaufbauten stehen heute zur Verfügung, doch wie kann der Wärmeverlust begrenzt werden, wenn über Öffnungsklappen eine natürliche Versorgung der Räume mit Frischluft erwünscht ist? Der Neubau der Behörde für Stadtentwicklung und Umweltschutz in Hamburg Wilhelmsburg möchte in Sachen Nachhaltigkeit Maßstäbe setzen. Die Bauherren verzichteten aufgrund des begrenzten Budgets auf eine vollflächige Verglasung zugunsten von Lochfenstern und hochdämmenden opaken Brüstungen. Dennoch ist Sauerbruch Hutton eine anspruchsvolle Architektur gelungen, die zur Landmarke für das benachbarte Gelände der IBA 2013 werden kann.
Architekten: Sauerbruch Hutton Architekten, Berlin
Standort: Hamburg-Wilhelmsburg
Masterplan der IBA Wilhelmsburg von Jo Coenen mit dem Neubau der BSU am oberen rechten Bildrand, Die 23 m hohen niedrigeren Gebäuderiegel schirmen den Innenhof zur Ausfallstraße bzw. der Bahntrasse hin ab. An der Ecke , wo sich beide Riegel treffen baut sich der 54 m hohe Turm als Landmarke auf. Grafik: Sauerbruch Hutton
Jedes Element bietet zwei Möglichkeiten zur natürlichen Belüftung, die jeweils mit einem manuellen Fenstergriff zu bedienen sind:
Ein Drehflügel mit Dreifach-Isolierverglasung und eine Lüftungsklappe in einem Aluminiumflügel. Als Witterungsschutz befindet sich die 340mm x 2000 mm große
Fassadenfläche: gesamt 34.945 m2
Wettbewerb: 2009 (1. Preis)
Montagezeitraum: Nov 2011 - Okt 2012
Fertigstellung: 2013
Generalplaner: Obermeyer Planen + Beraten GmbH






































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